Heilfasten & Einlauf – Darum ist es in Kombination sinnvoll

Heilfasten & Einlauf – Tipps & Infos

Heilfasten & Einlauf – In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Grundzüge des Heilfasten vor und erklären Ihnen zudem, warum ein Einlauf während dem Fasten eigentlich unumgänglich ist!

Allgemeines zum Heilfasten

Das Heilfasten ist eine Form des nicht religiös motivierten Fastens und soll der „Entschlackung“ oder Regeneration des Körpers dienen. Oft ist damit auch der Wunsch nach einer „seelischen Reinigung“ verbunden, welcher aber ganz klar eine kleinere Rolle spielt. Wenn seelische Reinigung erreicht wird, dann meist durch die Ausdauer und den starken Willen mehrere Tage das Heilfasten durchzuziehen.

Es gibt mehrere und vor allem sehr viele unterschiedliche Arten des Heilfastens, welche in unterschiedlichsten Variationen ausgeführt werden können…

Einen kleinen Überblick über das Heilfasten finden Sie hier (Quelle Wikipedia)

  • Beim Buchinger-Heilfasten (Otto Buchinger, deutscher Arzt, 1878–1966) wird mit Gemüsebrühe, Säften und Honig eine geringe Menge an Energie (200-500 kal) (siehe: physiologischer Brennwert), Vitaminen und Mineralstoffen zugeführt. Das verringert die Belastung für den Stoffwechsel. Hinzu kommen Einläufe, die der Darmreinigung dienen sollen sowie stoffwechselunterstützende Maßnahmen (täglich körperliche Bewegung, Trockenbürsten, Leberwickel)
  • Beim Fasten nach Mayr (Franz-Xaver-Mayr-Kur) ist die Grundlage die „Milch-Semmel-Diät“, es wird ein individueller Ernährungsplan aufgestellt.
  • Beim Saftfasten werden nur Obst- und Gemüsesäfte getrunken, wie etwa bei der Breuß-Kur.
  • Die Markert-Diät kombiniert Gemüsebrühe mit einem Eiweißzusatz.
  • Beim Früchtefasten werden nur Früchte, Gemüse, Kräuter und Nüsse konsumiert.
  • Beim eiweißergänzten (modifizierten) Fasten wird täglich ein Quantum Buttermilch oder ein spezielles Eiweißkonzentrat (Ulmer Trunk) verzehrt. Dies soll große Eiweißverluste des Körpers verhindern und ihn veranlassen, mehr Fett als Eiweiß abzubauen.
  • Beim Molke-Fasten wird auf die Aufnahme fester Lebensmittel komplett verzichtet. Man nimmt über den Tag verteilt 1 Liter Molke zu sich (soll den Eiweißverlust des Körpers reduzieren), ferner 0,5 Liter Obstsaft (Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und Energie) und 3 Liter kohlensäurefreies Wasser, welches bestimmte Körperfunktionen und die sogenannte Entschlackung und Entgiftung fördern und das Hungergefühl reduzieren soll. Zusätzlich wird jeden Morgen ein Glas (0,2 Liter) Sauerkraut- oder Pflaumensaft getrunken. Er soll den Darm „reinigen“ und helfen, im Körper vermutete Schadstoffe aus dem Körper zu entfernen.
  • Beim Teefasten wird ebenfalls auf feste Nahrung verzichtet, ebenso auf das Trinken von Säften. Man trinkt ausschließlich Tee und (kohlensäurearmes) Wasser. Diese extremere Form des Fastens wird von Ärzten und einschlägigen Büchern nur vollkommen gesunden Menschen erlaubt bzw. empfohlen.
  • Auch die Schrothkur gilt als Fastenkur. Hier wechseln sich Trinktage und so genannte Trockentage ab.

Einlauf / Darmreinigung beim Heilfasten

Zu vielen Heilfastenkuren gehören Einläufe zur Darmreinigung, welche eine wichtige Rolle spielen und den durch die Fastenkur trägen Darm in Schwung bringen. Nur so können letztendlich die gesamten Giftstoffe aus dem Darm abtransportiert werden und sich der Körper tatsächlich reinigen.

Zur Darmentleerung sind grundsätzlich zwei Methoden verbreitet, die sich wiederum in verschiedene Variationen aufspalten.

  • Einlauf (Klistier): Es wird eine hyperosmolare Flüssigkeit über den Mastdarm in den Darm eingebracht. Durch die Hyperosmolarität wird Wasser im Darminneren gebunden und ein Entleerungsreiz ausgelöst.

Infos dazu finden Sie hier… / Die besten Einläufe gibt es hier…

  • Abführmittel: Hier gibt es mehrere Mittel, zum Beispiel Glaubersalz oder das jenem ähnliche F.X.-Passage-Salz.

Infos zu Glaubersalz finden Sie hier…

Haben Sie schon einmal Heilfasten ausprobiert!? Was waren Ihre Erfahrungen??

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